Fragen und Antworten rund um das Thema Ballonfahrt

Hier finden Sie einige Antworten auf die meist gestellten Fragen.
Sollten Sie weitere Fragen haben, rufen Sie uns einfach kurz an.

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Zu einer Ballonfahrt darf es nicht regnen oder schneien.
Der Bodenwind und die Bodenwindböen müssen unter 20 km/h sein.
Auch dürfen keine Gewitter im nahen Umkreis auftreten.

Die reine Fahrzeit in der Luft beträgt ca. eine Stunde. Meist etwas länger.
Der Zeitaufwand insgesamt beträgt ca. 4-5 Stunden.
Darin enthalten sind der gemeinsame Aufbau, die Ballonfahrt, das Abrüsten und die anschließende Ballonfahrertaufe.                                                        

Wegen tagsüber auftretender Thermik (aufsteigende Warmluft) kann von März bis Oktober aus Sicherheitsgründen nur an den Tagesrandzeiten (die ersten beiden Stunden nach Sonnenaufgang und die letzten beiden Stunden vor Sonnenuntergang) Ballon gefahren werden. In der Zeit von November bis Februar sind auch tagsüber Ballonfahrten möglich.
Der Treffpunkt für den Start ist meist ca. 1 – 1,5 Stunden vor dem geplanten Startzeitpunkt.

Je nach Windgeschwindigkeit und der Lage eines geeigneten Landeortes kann die Fahrtzeit variieren.

Klar können Sie Ballonfahren!
Der Korb bildet in der Luft den tiefsten und stabilsten Punkt des Ballons, ähnlich wie ein Maurerlot.
Da wir uns mit dem Wind bewegen und keine Vibrationen (Bsp. Flugzeugmotor) vorhanden sind, empfinden Sie auch kein Schwindelgefühl.
Personen mit Höhenproblemen sollten zu Beginn der Fahrt nicht senkrecht nach unten schauen. Genießen Sie zu Beginn der Fahrt den Blick in die Landschaft. Nach ein paar Minuten schauen Sie automatisch und ohne negatives Gefühl direkt nach unten.

Sprechen Sie uns vor der Fahrt an. Gerne gehen wir dann auf Ihre Höhenangst noch etwas genauer ein.

Ein Mindestalter gibt es nicht.
Unsere Empfehlung liegt bei  10 Jahren.
Die Mindestgröße ist allerdings bei 1,30 m, damit gut über den Rand des Ballonkorbs geschaut werden kann.

Da wir uns nach dem Start mit dem Wind bewegen, ist es windstill im Korb. Deshalb ist die “gefühlte” Temperatur im Ballonkorb höher als die Temperatur am Boden. Im Durchschnitt nimmt die Temperatur mit 100 Meter Höhe um 0,65 °C ab (d.h. in 1000m Höhe ist es etwas 6,5 °C kälter als am Boden).

Schuhwerk:
Unbedingt festes und geschlossenes Schuhwerk. Zum Beispiel Wanderschuhe.
Keine Flip-Flops, Higheels oder Sandalen!
Kleidung:
Als Kleidung empfiehlt sich legere Freizeitkleidung, die der jeweiligen Jahreszeit angepasst ist.
Die Landung wird dort sein, wohin der Wind uns trägt. Meistens ist dies ein Acker oder eine Wiese. Aus diesem Grund bitte eine lange Hose, die auch schmutzig werden darf (auch im Hochsommer), tragen.
Auch im Sommer kann eine leichte Jacke von Nutzen sein, da es in der Höhe doch etwas kühler werden kann.
Eine Kopfbedeckung schützt Sie vor der Wärme des Brenners.
An sonnigen Tagen ist eine Sonnenbrille empfehlenswert.

Die Angabe Ihres Gewichts ist wichtig für die Berechnung der Tragkraft unserer Ballonhülle. Die Angabe des Gewichts ist daher unbedingt notwendig

Es gibt kein Maximalgewicht.
Bei über 120kg setzten Sie sich bitte vorab mit uns in Verbindung, damit wir dies im Vorfeld besprechen können.

An der Korbseite sind Trittöffnungen auf denen man hochsteigen und dann die Brüstung übersteigen kann.

Kameras dürfen auf eigene Gefahr mitgenommen werden.
Sie sollten die Geräte allerdings stoßsicher aufbewahren und während der Benutzung gegen Herabfallen sichern.

Nein.
An Bord des Korbs herrscht absolutes Rauchverbot, sowie Alkoholverbot vor und während der Fahrt.

Irgendwo im freien Feld, einer großen Lichtung oder auf einer Wiese um keinen Flurschaden anzurichten.
Vor der Fahrt können wir den Landeplatz noch nicht festlegen.

Nur sehr eingeschränkt.
Durch verschiedene Windrichtungen in verschiedenen Höhen ist eine Richtungsbeeinflussung bedingt möglich.

In unserem Einsatzgebiet dürfen wir bis zu 3.000 Meter über Meeresspiegel mit dem Ballon aufsteigen.
Über den Alpen fährt man auf einer Höhe von bis zu 7.000 Meter. Allerdings dann mit zusätzlichem Sauerstoff.

Sie können gerne jemanden mitbringen, der die Ballonfahrt vom Boden aus verfolgen kann und somit gleichzeitig als Fotograf für Sie dienen kann. Derjenige kann gerne mit dem eigenen Fahrzeug unserem Verfolgerteam hinterherfahren und Sie können anschließend direkt vom Ladeplatz die Rückreise antreten. Andernfalls können Sie auf Wunsch auch mit uns zurück zum Treffpunkt fahren.

Ja klar.
Spätestens alle 100 Fahrstunden, mindestens aber einmal im Jahr, müssen Ballone von einem luftfahrtechnischen Betrieb überprüft werden.

Man benötigt einen Pilotenschein für Heißluftballone mit umfangreicher praktischer und theoretischer Ausbildung.

Ein komplettes System kostet zwischen 60.000 und 80.000 Euro.
Dazu kommen noch die Kosten für Anhänger und Zugfahrzeug.